Ein Lastkraftwagen, der von der sogenannten Gailitzbrücke gestürzt ist, war am Donnerstag, den 13.02.2025 der Grund für einen Einsatz der Feuerwehren Arnoldstein, Thörl-Maglern, Gödersdorf und der Hauptwache Villach.
Ein 2 – Achs Lastkraftwagen, bestückt mit Ladekran und einer Ladepritsche, war aus unbekannter Ursache auf der A2 Südautobahn im Bereich der Gailitzbrücke zu weit nach rechts gekommen. Die Fahrt vom Fahrzeug war in Richtung Italien. Er durchstieß das Brückengeländer und kam nach etwa 30 m Entfernung zur Austrittsstelle auf der Brücke und 15 m Sturzhöhe, neben einem Begleitweg zum Liegen. Ein nachkommender Verkehrsteilnehmer sah diesen Umstand und verständigte daraufhin die Einsatzkräfte. Die Feuerwehren Arnoldstein, Thörl-Maglern, Gödersdorf und die Hauptwache Villach rückten mit 62 Kameradinnen und Kameraden einschließlich 11 Einsatzfahrzeugen zum Unglücksort aus.
Der Fahrer war schnell gerettet, lediglich das Lenkrad musste zerschnitten werden und er konnte anschließend mit Verletzungen unbestimmten Grades dem Rettungsdienst übergeben werden. Der Beifahrer war im Bereich des Beckens, auf seiner Seite schwer eingeklemmt, Versuche ihn aus dem Fahrerhaus zu bringen, waren sehr schwierig. Schlussendlich wurde das Fahrerhaus mit dem Ladekran vom schweren Rüstfahrzeug der Feuerwehr Arnoldstein angehoben und der Beifahrer von außen gerettet. Leider konnte durch den beigezogenen Notarzt lediglich der Tod von diesem Mann festgestellt werden.
Die Bergungsarbeiten vom verunfallten Fahrzeug übernahm ein privates Bergeunternehmen, welches auch das, durch austretende Betriebsstoffe verunreinigte Erdmaterial, ausgebaggert und entsorgt hat. Dies wurde durch den anwesenden Landeschemiker angeordnet.
Nach etwa 2 Stunden schweißtreibender Arbeit rückten die Feuerwehreinsatzkräfte wieder in die Gerätehäuser ein. Alles in allem war es eine tolle Zusammenarbeit aller Anwesenden vor Ort. Nachdem die Bergung des Beifahrers nicht einfach war und die Feuerwehrkameraden super zusammengearbeitet hatten, war auch der Erfolg einer Rettung zu erkennen.
Bericht und Bilder © FF Arnoldstein, AFK ABI Miggitsch M.
AFKdo ÖA-Team Dreiländereck